Fliege an Teufelsabbiss

Landschaftspflege

Ein Instrument zur Sicherung

unserer Zukunft, der Fauna und

Flora sowie einer lebendigen

erholsamen Umgebung.

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Arnika

Die Arnika (Arnica montana), auch Bergwohlverleih genannt, ist in Hessen stark gefährdet (Rote Liste Kat. 2) und in den Mittelgebirgen gehen die Bestände stark zurück. Die Gründe sind vielschichtig: viele Flächen werden entweder zu intensiv bewirtschaftet und überdüngt oder die Flächen fallen aus der Nutzung und verbrachen. Beides führt zu einem Rückgang der Populationen, wodurch auch die genetische Vielfalt abnimmt. Dazu kommt, dass die Frühjahre und Sommer durch den Klimawandel immer trockener werden und die Keimlinge, aber auch die ausgewachsenen Pflanzen vertrocknen.

Arnica Blüte Roßbach

Daher hat sich die LPV zusammen mit Arnika Hessen (Botanischer Garten Marburg, Philips- Universität Marburg, Hochschule Geisenheim) zum Ziel gesetzt die Bestände zu erhalten. Dazu fanden 2018 und 2019 Pflanzungen mit fast 10.000 Arnika-Pflanzen durch Ehrenamtliche und den Naturpark Lahn-Dill-Bergland, sowie eine Optimierungspflege der Flächen statt. Ein Monitoring zu den Pflanzungen steht noch aus.

Arnika Pflanzung Eiershausen

Projektfinanzierung

2018: Flächensuche und Vorklärung zu möglichen Maßnahmenflächen finanziert vom Lahn-Dill Kreis.

2018 bis 2020: „Artenhilfsprojekt für Arnica montana“ finanziert vom Land Hessen zur Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie.

2021/2022: Das Monitoring der Quell- und Wiederansiedlungspopulationen, sowie die Abwicklung der Auftragsvergabe an Dritte durch die LPV Lahn-Dill, werden durch das Land Hessen im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Landschaftspflegeverbänden gefördert. Bewilligungsstelle ist das Regierungspräsidium Gießen. Die Förderung trägt insbesondere zur Umsetzung der Ziele der Hessischen Biodiversitätsstrategie bei.

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